Montag, 21. Januar 2019

Zwischen Reeperbahn und Elbharmonie

Kurztrip in den Norden Deutschlands

Diesmal bin ich für ein paar Tage in Hamburg.
Mehr Norden ist in Deutschland fast nicht mehr möglich.

Nur wenig nördlich kommt bereits Flensburg,
wo die berüchtigten Punkte der Autofahrer eingezogen werden.

Und hier gilt, bei Null Punkten ist Game Over,
will heissen der Führerschein wird eingezogen.

Darum begebe ich mich in weniger gefährliche Gefielde,
nämlich nach Hamburg ins St. Pauli Quartier.

 


Der Kluge fährt im Zuge

Montag 21. Januar 2019



Da die SBB in den letzten Tagen immer mal wieder ein kleines Problem mit der Pünktlichkeit hat, fahre ich zu Hause einen Stunde früher weg, um meinen Zug in Basel sicher zu erreichen. Un wirklich, der frühere Zug hat 8 Min. Verspätung. Wenn das einen Stunde später passiert wäre, so hätte ich wohl ,einem Zug nachgeschaut und die Reise wäre ist Wasser gefallen.

Start in Basel
Die Bahnstrecke nach Hamburg ist nicht allzu abwechslungsreich

Hafen in Sicht
Ankunft in Hamburg
Nach einer langen Zugfahrt bin ich nun im Norden Deutschlands angelangt und mache einen Abendspaziergang zu meiner Unterkunft. Nun  beherzige ich das Motto im Hotel und freu mich auf Morgen.
Abendstimmung


Kleine Pause im Freudenhaus

Dienstag 22. Januar 2019



Restaurant Freudenhaus
Das Quartier St. Pauli und die Reeperbahn hat nich den besten Ruf. Manche denken, dass hier die Sünde zu Hause ist und Sodom und Gomorra herrscht. Dabei ist dieser Stadtteil vor allem wegen der alten Häuser und Kneipen interessant. Auch leben hier viele Ausländer und wenig Bemittelte in oft prekären Lebenssituationen. Natürlich hat die Nähe zum Hafen auch einer gewissen Unterhaltungsindustrie Auftrieb gegeben. Was mir speziell aufgefallen ist sind die vielen Obdachlosen die auch jetzt bei Minustemperaturen im Freien Nächtigen. Wenn schon Sündenfall, dann ist es doch eher die offensichtliche Armut der weniger Begünstigten.
Ein weiterer Sündenfall liegt nur einen km südlich. Die Elbharmonie. Mit einem Rekord in Sachenn Kostenüberschreitung kann sie sich kaum rühmen. Zudem ist die Akustik so schlecht, dass viele Künstler hier nicht mehr auftreten wollen, sondern lieber wieder im alten Konzerthaus auftreten.
Palmen am Strand von St. Pauli
Kuhstall aud der Reeperbahn
Bei den Landungsbrücken
Elbharmonie
Elbharmonie - Plaza Aussichtsplatform
Vor den Konzertsälen

U-Bahn vor dem Hafenviertel
Reeperbahn - Tanzende Türme
Impressionen von der Reeperbahn


Der Kluge fährt im Zuge ?

Mittwoch 23. Januar 2019



Hafengelände an der Elbe
Obdachlose in der Fussgängerzone
Hauptbahnhof
Pünktich am Mittag bin ich im Hauptbahnhof bereit für meine Heimreise. Dabei beobachte ich einen ICE-Zug der seit über einer Stunde mit einer Panne am Perron steht. Die Anzeigen wechseln im Minutentackt und zeigen immer neue Verspätungen und Gleisänderungen an. Das kann ja heiter werden! Komme ich heute noch heim?

Kann man der Anzeige noch trauen?
Und wirklich. Es gehtr weiter. Mit nur 2 Min. Verspätung. Auf Gleis 13 statt 14 aber immerhin in die richtige Richtung. Wenn das mit Gleis 13 kein Ohmen ist.

 

Dienstag, 9. Januar 2018

Kodopofi und Minosch


Vom Frühling in den Sommer

April - Juni 2018


  • Auch dieses Jahr habe ich so einige Reisepläne in Petto
  • Lass dich einfach überraschen, wohin es mich diesmal verschlägt
  • Natürlch habe schon einige Pläne, die ich aber noch nicht verrate
  • Nur so viel:
    Mein Schwerpunkt liegt diesmal im Osten und ich werde auch einen speziellen Wahlfahrtsort besuchen und narürlich wieder viel Natur erleben

Ko?

Inhaltsverzeichnis:



Donnerstag, 17. Juli 2014

Zwischen Bannalp und Nordkapp - Teil 3

 

Energie zwischen Bergen und Meer

Heimat und Fernweh


Teil 1 - Schweden : Finnland : Norwegen
Teil 2 - Nordkapp : Lofoten
Teil 3 - Narvik : Trondheim


Montag 14. Juli 2014

Narvik

Wieder eine sonnige Nacht, wobei die Sonne kurz hinter den hohen Bergen verschwand. Der Tag ist sonnig und heiss mit bis zu 28°. Ein Bad im Bergsee bringt die gewünschte Abkühlung. Ich geniesse die Berge und Küsten bis Bodo.

Imposante Berge gibt es hier
und einen langen Sandstrand am Bergsee
und auch mal eine schöne Aussicht
Abendstimmung in Bodo


Dienstag 15. Juli 2014

Bodo - Küstenstrasse 17 - Polarkreis

Die Mitternachtssonne hat sich endgültig verabschiedet. Hier in Bodo ist die Sonne jetzt für ca. 2 Std. unter dem Horizont. Um 2 Uhr geht sie auf, um aber gleich wieder hinter einem Berg zu verschwinden. Ich hatte ich einen schönen Sonnenaufgang, dann hat es kurz geregnet und der Tag wird wieder wunderschön, mit Wolken und Sonne. Erst besuche ich den Saltstraumen, den grösten Malstrom der Welt. Ich sehe zu, wie das Wasser durch die Gezeiten in dieser Enge hin und her fliesst. Da kann sich ein Fluss nicht entscheiden, in welche Richtung er fliessen soll, und schon ist das eine Touristenattraktion. Die Küstenstrasse Nr. 17 ist nun mein nächstes Projekt. Wunderschön schlängelt sich diese Strasse zwischen Bergen, Fjorden und Inseln durch. Immer wieder unterbrochen durch eine Fähre. Die Eiszungen des Svartisen Gletschers grüssen von den Bergen. Nachmittags kommen Wolken auf und bald Regnets auch. Bei der Fähre Jetvik - Kilboghamn überquere ich aber den Polarkreis wieder im Sonnenschein. Nun schlage ich dem Polarkreis noch ein Schnippchen und such mir einen Ruheplatz nördlich des Polarkreises in Tonnes.

Am Saltstraumen ...
... beissen die Fische im Minutentakt
Blick auf den Svartisen Gletscher
Auf der Fähre am Polarkreis


Mittwoch 16. Juli 2014

Regentag

Heute Regnet es praktisch den ganzen Tag. Dadurch lasse ich mir aber nicht die gute Laune verderben, denn die Landschaft ist auch so faszinierend, wenn auch weniger Fotogen. Ich fahre weiter auf der Küstenstrasse. Vor Sandsesojen passiere ich die imposante Schrägseilbrücke. Sie wurde mal zur schönsten Brücke Norwegens gewählt.
Letzte Nacht am Polarkreis
Die schönste Brücke Norwegens im Nebel


Donnerstag 17. Juli 2014

Ein Loch im Hut

Auch heute beginnt der Tag mit Nebel und Regen, also will ich den kürzeren Weg auf der E6 fahren. Schon kurz nach der Abfahrt begegnet mir ein Linienbus. Also mache ich die 1. Kehrtwende, denn schliesslich fährt gleich die Fähre. Ich kann auch gleich mit 4 Motorradfahrern aus Öserreich auf die Fähre. Aber dann geht mal erst nichts mehr. Es gibt eine technische Panne an der Elektrik der Lüftung des Motors. Nach 1 1/2 Stunden warten dann der Bescheid. Die nächste Fähre geht in fast 2 Stunden. Also mache ich die 2. Kehrtwende und fahre doch über die E6.
Lakfors Wasserfall
An der Strasse Nr. 76
Beim Laksfors Wasserfall treffe ich wieder mal einen Schweizer Reise Car. Dieser grösste Wasserfall Norwegens kann dem Rheinfall aber nicht das Wasser reichen. Kurz darauf verziehen sich die Wolken und ich kehre auf der schönen Bergstrasse Nr. 76 zur Küste zurück. Bei Bronoysund besuche ich den Torghatten mit dem Loch im Berg, sehe dem Hurtigruten Schiff Richard With zu wie es unter der Brücke durchfährt und suche mir dann bald einen schönen Platz zum Übernachten.


Das Loch im Torghatten
Abendstimmung vor Mitternacht


Freitag 18. Juli 2014

Regentag

Dieses Jahr hatte ich ja unwahrscheinliches Wetterglück. Die Regentage sind so selten, dass ich sie extra erwähnen muss. Das Loch im Berg hat mich daran erinnert, mal wieder das Loch im Blog zu schliessen.



Samstag 19. Juli 2014

Trondheim - Geiranger

Heuernte bei Trondheim
Diese Nacht habe ich mitten in der Stadt Trondheim verbracht. Oben beim Fernsehturm im Wohngebiet habe ich meinen Bus geparkt und dank der getönten Scheiben unbehelligt geschlafen. Abends ein scheuer Sonnenuntergang, dann morgens hatten sich alle Wolken verzogen und nur noch ein paar Nebelfetzen streichen um die Hügel. Auf Nebenstrassen fahre ich aus Trondheim raus. Ein paar km und schon bin ich mitten im Grünen.
Trollstigen 1
Trollstiegn 2
Trollstiegn 3
Am Nachmittag erreiche ich die berühmten Trollstiegn. Hier windet sich die Strasse in vielen Spitzkehren den Berg hinauf. Wir gennen das aus der Schweiz zur Genüge. Aber da ich nun mal in Norwegen bin, bewundere ich diese Passstrasse.


Fähre über den Storfjorden
Geiranger Fjord
Blick vom Dalsnibba auf den Geiranger Fjord
Bald geht es weiter und am Abend bin ich am Geiranger Fjord. Vom Aussichtspunkt sehe ich hinunter auf das Dorf und den Geiranger Fjord. Ein Kreuzfahrtschiff fährt gerade aus dem Fjord hinaus.

Sonntag 20. Juli 2014

Berge und Tunnel

Gletscherzunge des Jostedalsbreen
Auf 1500m ü.M. habe ich übernachtet. Bei diesem schönen Wetter gebe ich gerne 100 kr. aus für die Mautstrasse auf den Dalsnibba. Ich blicke nochmals runter auf den Geiranger Fjord. Mitten durch die Bergwelt führt mich die Strasse weiter Richtung Süden. Die Gletscherzunge des Jostedalsbreen ragt über die Felswand Richtung Strasse herunter. Auch hier ist die Klimaerwärmung voll im Gang und bald wird man keinen Gletscher mehr von der Strasse aus sehen.


Stabkirche von Borgund
Altarbild in Borgund
Durch unzählige Tunnels, die immer länger werden, und immer schlechter beleuchtet sind, erreiche ich die am besten erhaltene Stabkirche von Borgund. Nun geht es durch den längsten Strassentunnel der Welt (24.5km) und dann über die Strasse 50 wieder in die Bergeshöhen. Die Strasse ist ähnlich steil und kurvenreich, nur ist die Hälfte der Strecke im Bergesinnern. Weitere Tunnels von 3 km Länge ringen mir kaum mehr ein müdes Lächeln ab. An einem Bergsee auf 1000m ü.M. schlage ich mein Lager auf.


Montag 21 Juli 2014

Zurück in die Zivilisation

Übernachtung am Bergsee
Ein See reit sich an den Anderen
Erst geniesse ich noch die wunderbare Bergwelt auf der Strasse Nr. 50. Doch bald schon begebe ich mich wieder in die Niederungen. Langsam aber sicher führt mich die Reise in den Ballungsraum Oslo. Die Stadt umfahre ich allerdings im Tunnel unter dem Oslofjord. Am Abend überquere ich die Grenze zu Schweden. Einige schöne Wochen in Norwegen gehen zu Ende.


Dienstag 22. Juli 2014

Schweden zum Zweiten

Im Walde steht ein ...
Badestrand in Tylösand
Brücke über den Öresund
Am Meer fand ich keinen Platz zum Übernachten, also gesellte ich mich zu den Rehen im Wald. Die Küste Schwedens ist in diesem westlichen Zipfel sehr ausgefranst. Überall Felsblöcke. Es sieht aus wie die Schäreninseln, einfach über Meer in den Feldern. Auch heute gibt es wieder einen heissen Tag mit bis zu 30°. Die Badestrände sind überfüllt. Wer kann, sucht sich einen Platz am Meer. Bald reihe ich mich wieder auf die E6 ein und fahre zügig weiter Richtung Malmö. Hier überquere ich die berühmte Öresund-Brücke nach Kopenhagen.


Mittwoch 23. Juli 2014 - Donnerstag 24. Juli 2014

Dänemark - Deutschland - Schweiz

Schlafplatz unter Windturbinen
Rheinfall

Langsam aber sicher bewege ich mich heimwärts Richtung Schweiz. Dänemark durchfahre ich auf der Autobahn. In den letzten Wochen habe ich so viel erlebt, dass der Speicher momentan voll ist. In den nächsten Monaten werde ich diese Erlebnisse noch oft Revue passieren lassen. Mein Auto hat mich ohne Probleme und ohne die kleinste Panne sicher durch den Hohen Norden und nun wieder nach Hause gebracht. Nur die Pneus haben gelitten, so dass ich in Deutschland neue Reifen besorgen muss. Eine letzte Übernachtung mache ich noch neben drei Windturbinen und am Donnerstag Abend bin ich wieder zu Hause.