Mittwoch, 17. Juli 2024

Grün - Grüner - Grönland - 1 Reise in den Norden

 Grönland 2024

 

 

Alles begann mit einem ziemlich unangenehmen Zeitgenossen.

Erik der Rote hatte in Norwegen und Island immer wieder Ärger. Das lag an seinem ausgefallenen Hobby. Er liebte es zu Morden und kannte keine Grezen und wurde immer unausstehlicher.

So kan es, dass er sich eine neue Heimat suchen Musste. Er seglte weit übers Meer nach Grönland und besiedelte die unwirtliche Insel.

Um auch andere Siedler anzulocken, nannte er die Insel Grönland, grünes Land. Das funktionierte erstaunlich gut und so begann die Wikingerzeit in Grönöand.

 


Mittwoch 17. Juli 24

 Heisser Start in den kalten Norden

Die Reise beginnt


Am Sempachersee

Ein heisser Tag bricht an. Nach dem eher kühlen und regnerischen Wetter nimmt der Sommer in der Schweiz einen erneuten Anlauf. Um die Mittagszeit fahre ich los Richtung Basel.


Hoch über Basel

Imposante Wolkenbilder

Von Mulhouse geht mein Flug über Frankfurt nach Island. Alles klappt bestens und bald kann ich der Schweiz von oben zum Abschied zuwinken.

Ankunft in Keflavik

Gegen Mitternacht lane ich in Island. Der erhoffte Blick auf den Vulkan wurde durch viele Wolkenschichten abgeschirmt. Ich bin da, Alles ist gut gelaufen, nur mein Rollkoffer hat eine Reifenpanne. Akso holpere ich zu meiem Mietauto, das für die nächsten Stunden mein Zuhause ist.

 


Donnerstag 18. Juli 24

Die Insel macht auf Grün

Ein kurzer aber nasser Aufenthalt auf Island


Island

Mein kürzester Aufenthalt auf Island dauert nur einen Tag. Also will ich die kurte Zeit gut ausnützen. Allerdings könnte der Kontrast zum Wetter in der Schweiz kaum grösser sein. Es ist regnerich und trüb. Ob der Regen aus der kargen Insel eine grüne Landschaft machen kann, ist aber fraglich,

Das garstige Wetter hält mich aber nicht von einer kleinen Erkundungstour durch die Halbinsel Reykjanes ab. Als Erstes mache ich aber noch ein Nickerchen bei meinem Lieblingsleuchtturm.

Holmsbergviti

Morgens früh im Nieselregen geht's los. Zuerst an die Westspitze bei Gardar und dann immer Richtung Süden. Allerdings wird das Wetter dadurch nicht besser. So geniesse ich halt die Landschaft im Regen. Typisch Island halt. Manchmal hör ich ein Grollen am Himmel. Es ist aber kein Gewitter im Anzug, sonder alle 5min kommt ein Flugzeug durch die Wolkendecke gestochen. Die Touristen sind im Anflug auf Island.

Grünzeugs

Im Hafen von Sandgerdi

Hvalsneskirkja

Pferde bei Stafnes

Stafnesviti


Trotz allem geniesse ich den Aufenthalt auf meiner Lieblingsinsel. Ich stapfe durch das nasse Gras zu den Leuchtürmen und Kirchen und geniesse die Ruhe und die gute Luft. Und wenns mir eventuell zu kalt wird, Bali liegt gleich um die Ecke.

Strasse nach Grindavik gesperrt.

Nun will ich mich doch noch so weit wie möglich an den jüngsten Vulkanausbruch herantasten. Grindavik und alle Strassen dahin sind gesperrt. Aber bis nach Reykjanesviti und zum blubbernden Schlammtopf Gunnuhver kommt man.

Geothermiekraftwerk Reykjanes

Gunnuhver

Regen macht Grün

Da das Wetter keine Anzeichen macht sich zu ändern, fahre ich nun nach Reykjavik und gebe mein Mietauto ab. Nach einigem Suchen finde ich den Rückgabeort und wandere durch Reykjavik zum Schiff. Unterwegs kaufe ich noch eine grosse Toblerone. In Island ist alles teurer geworden aber die Toblerone gibts immer noch für Fr. ? und den isländischen Hotdog gibt's für weniger als 3 Fr. an der Tankstelle.

Schiff in Sicht - MS Maud

Gleich deben dem Opernhaus Harpa ankert mein Expeditionsschiff. Kaum bin ich auf der MS Maud eigecheckt, hellt das Wetter auf. Also geniesse ich doch noch ein paar Sonnenstrahlen auf Deck mit Aussicht auf Reykjavik.

Aussicht auf den Hafen

Die Seereise beginnt

Nach der obligatorischen Sicherheitseinweisung können wir starten in Richtung Grönland. Die MS Maud kann eigentlich bis zu 570 Personen transportieren, aber auf diesr Reise sind nur 120 Gäste dabei. Wir haben also eine angenehme Gruppengrösse und nun bin ich gespannt auf Grönland.

 


Freitag/Samstag 19./20. Juli 24

In der Dänemarkstrasse - Kurs Grönland

Wo bitte ist hier Grönland ?



Schiff ahoi

Meine Kabine

Zwei Tage sind wir nun auf der Dänemarkstrasse unterwegs, bis wir die Südspitze Grönlands erreichen. Schon bald nach verlassen Islands werden wir vom Nebel eingehüllt. Ich hoffe nur, dass der Kpitän den Weg findet, denn man sieht gar nichts. Also widme ich der Bordgastronomie und den verschiedenen Vorträgen. Ich habe die billigste Innenkabine gebucht, aber nun ein Upgrade auf eine Aussenkabin erhalten. Hier kann ich mich breit machen und von den Aktivitäten erholen.

Frühstück mit Aussicht

Vorträge an Bord

Auch wenn es 2 Tage dauert, bis wir in Grönland ankommen, habe ich kaum Zeit meine Fotos anzuschuen oder Tagebuch zu schreiben.

Nebel auf dem Meer
 
Eisberge im Süden Grönlands

Langsam sehne ich mich nach Grönland, aber immer wenn ich nach Draussen schaue, Nebel, Nebel, Nebel. Doch oh Wunder, plötzlich sieht man was.

Eisberg in Sicht

Die ersten Eisberge tauchen auf und man sieht auch die Berge am Südzipfel Grönlands. Es gibt Grönland also wirklich. Jetzt taucht es auf am Horizont. Nunkann ich entspannt auf den Morgigen Tag warten.

Hotpot vor Grönland

Sonnenuntergang



Montag, 21. August 2023

Bei den spitzigen Bergen 2

Teil 2 - Rückreise von Spitzbergen


Montag 21. - Dienstag 22. August

Unterwegs im Nordmeer

Zurück zum norwegischen Festland


Seit 130 Jahren verkehren die Postschiffe der Hurtigruten entlang der norwegeischen Küste und auch nach Spitzbergen. Babei bieten sie ganzjährig eine Verkehrsverbindung zu den angeschiedenen Gegenden und versorgen sie auch mit Waren und Lebensmitteln.

In früheren wilden Zeiten waren hier nur die Wikinger mut ihren einfachen Booten unterwegs. Sie haben viel Angst un Schrecken verbreitet durchn ihre Überfälle, aber auch lange vor Kolumbus Amerika entdeckt.

Bild mit Wikingerboot

So wie die wilden Wikinger auf diesem Bild bin ich auch jetzt zwei Tage auf hoher See unterwegs, aber wesentlich komfortabler.

So auf einem Schiff ist man eigentlich immer am Essen. Trotzdem mache ich immer wieder neue Entdeckungen. So habe ich in der Bar eine Sternschnuppe entdeckt. Ein Lämpchen vom Sternenhimmel in der Decke ist runtergefallen, eine Sternschnuppe halt.

Sternschnuppe

Vorbei an der Bäreninsel

Sonnenaufgang

Am Buffet

Tromso im Nebel

Nun sind wir wieder am norwegischen Festland angekommen. Das Wetter zeigt sich von der nordischen Seite. Wolken, Nebel und Regen bestimmen den Tag. Da muss auch meine kleine Fotokamera leiden. Dazwischen kreitzt uns manchmal ein anderes Hurtigruten Schiff.

Fotokamera leidet unter dem Wetter

Ein Schiff kommt uns entgegen

Blumen am Hafen Finsnes

Abfahrt von Finsnes

Durch das trübe Wetter erreichenn wir am Nachmittag Finsnes. Heute hat mich auch die Garage in Deutschland angerufen, dass sich eine Reparatur meines Büsschens nicht mehr lohnen würde. Muss ich mich nun auchn noch um ein neues Reisemobil für meine Touren umsehen? Auch in Finsnes gibt es nicht so viel zu entdecken, aber nach der Weiterfahrt in die Nacht, scheinen sich die Wolken zu lichten.

 


Mittwoch 23. August

Es wird wieder Nacht

Südwärts durch die Lofoten


Man spürt, dass man sich wieder dem Polarkreis nähert. Abends wird's wieder Dunkel. Vielleicht gibst noch eine Chance aus ein Nordlicht?

Ankunft in Svolvaer auf den Lofoten

Nun sind wir wieder auf den Lofoten angekommen. Diesmal machen wir Halt in Svolvaer, der Hauptstadt der Lofoten. Die Berge sind wiederum hinter dicken Wolken versteckt. Auf einer kleinen Wanderung erkunde ich den Ort. Da am Nachmittag die Sonne wieder zaghaft scheint, buche ich spontan eine Viertelstunde vor Abfahrt einen Ausflug auf dem Hybridboot in den Trollfjord. Ich werde nicht enttäuscht. Ruhig gleiten wir durch die schmalen Sunde und bekommen auch Seeadler zu sehen.

Ausflug in Svolvaer
Zwischen den Schären

Seeadler auf einer Insel
Zwei Seeadler

Kleine Insel mit Möwen

Nach gut einer Schunde münden wir in den schmalen Trollfjord ein. Die Nebel schleichen und die spitzen Berge, doch schon bald liegt der Trollfjord vor uns. Mit dem Elektroantrieb gleiten wir lautlos zwischen den steilen Felswänden durch. Ganz hinten sehen wir sogar noch einen weissen Seeadler. Dann gehts wieder zurück nach Svolvaer.

Nebel in den Bergen

Weisser Adler im Trollfjord
Trollfjord

Rückfahrt aus dem Trollfjord

Bald sind wir wieder zurück auf dem Hurtigruten Schiff. Gegen Abend geht's wieder weiter. Im schwachen Abendlicht sehen wir die Lofoten entschwinden.

Lofoten im Abendlicht



Donnerstag 24. August

Zurück über den Polarkreis

Von fliegenden Hüten und zornigen Vätern


Kreativer Pfannkuchen

So sieht mein Frühstück aus. Ich bin halt gerne beim Schöpfen am Buffet schöpferisch tätig.

Wegmarke in Bronoysund

Bronoysund ist gleich weit vom Nordkapp und von der Südspitze Norwegens entfernt. Darum steht hier ein Wegweiser, der die Mitte der Küste markiert.

Der Schwanz des Drachen?
Berg mit Loch

In Norwegen werden gerne Sagen erzählt. Was es mit dem skurilen Denkmal vor dem Stadthaus in Bronoysund auf sich hat, habe ich noch nicht rausgefunden. Hier findet sich auch der Berg mit dem Loch wieder, den wir bereits auf der Nordfahrt gesehen haben. Die Sage Dazu findest du im 1. Teil meines Berichts.

Kochshow auf Deck

Als wir am Thorgatten vorbeifahren, findet gleichzeitig eine Degustation der norwegischen Küste auf Deck 9 statt. Mich interessiert aber die Aussicht mehr als die Präsentation, was mich aber nicht daran hindert, mir zwischedurch einen kleinen Happen zu schnappen.

Abendstimmung

Auch heute endet der Tag mit einer wunderschönen Abendstimmung. Als dann Nachts immer mehr Löcher in den Wolken erscheinen, findet man mich auf dem Aussichtsdeck. Und ich werde belohnt. Nach Mitternacht kann ich als einziger der Passagiere ein Nordlicht mit meiner Kamera einfangen. Das muss ich morgens um eins mit einem Whisky an der Bar feiern.

Nordlicht
Whisky an der Bar



Freitag 25. August

Da stehe ich drüber

Jugendstil in Alesund


Wir sind jetzt bereits wieder in Südnorwegen unterwegs. Zwischen den Inseln fahren wir durch enge Sunde und Fjorde südwärts.

Brücke bei Alesund

Am Vormittag erreichen wir Alesund. Alesund ist bekannt als Jugenstil Stadt. Dass hier so viele Jugendsit Häuser zu sehen sind, hat einen ernsten Hintergrund. Im Januar 1904 wurde die ganze Innenstadt von einem verhernden Brand zerstört. Weil wegen eines Wintersturms die Löscharbeiten an den Holzhäusern aussichtslos war, wurde die Stadt darauf hin mit Steinhäusern wieder Aufgebaut. Da der Jugendstiel damals  in der Blüte stand, entstand so ein eindrückliches Jugendstil Denkmal. So war eine Katastrophe der Auslöser für eine einmalige Sehenswürdigkeit.

Rathaus von Alesund

Treppe zum Aussichtspunkt

Aussicht auf Alesund

Ich habe aber höhere Ziele. Eine Treppe mit 414 Stufen führt zum Aussichtspunkt hoch über der Stadt. Von oben hat man eine überwältigende Aussicht auf die Stadt und die Inseln. Da gerade ein Kreuzfahrtschiff im Hafen liegt, ist die Treppe und der Aussuchtspunkt verstopft. Alöso mache ich es mir ein wenig abseits des Weges gemütlich.

Blick auf die Stadt und die Inseln

Der Rückweg zum Schiff führt mich durch den Wald. Vorbei an Holzfiguren und alten Bäumen geht's hinunter ins Stadtzentrum.

Troll im Wald (links)

Blick auf den Hafen



Nach einem Abstecher in den Hjorundfjord